Momente

Manchmal ist man in einem Tunnel; hat so viel zu tun, so viel Druck, dass es kein rechts und links mehr zu geben scheint. Nur dieser eine beschwerliche Weg. Und wenn er vorbei ist? Wenn du es geschaft hast, was dann?

Dann ist es wie fliegen. Man kann weinen und lachen zugleich. Plötzlich bekommst du Flügel. Kannst weiter fliegen als je zuvor.

Ein neuer Horizont; erweitert, schöner, größer. Der Himmel ist wieder blau, voll Sonne ohne Wolken, die dich bedrücken könnten. Schmeiß allen Ballast ab, fang an zu strahlen und heb ab. Nichts und Niemand kann dich jetzt noch aufhalten. Alles scheint auf einmal so viel leichter. Dein Herz ist wieder frei, nichts lastet mehr auf dir.

Fliegen kann plötzlich so einfach sein. Endlich bist du vollkommen glücklich. Du kannst alles schaffen; alles bewältigen. Kein Ziel ist zu hoch, kein Weg zu weit, denn wer fliegt kann alles erreichen. Problemlos überholst du alle anderen, mit dem Wissen schon viel größeres, schwierigeres geschafft zu haben. Nun siehst du wieder Sinn in den Dingen.

Die Welt wird bunt; als wäre es Sommer. So ist es ja irgendwie auch, nur dass der Sommer in deinem Herzen ist und dich von innen wärmt, egal wie kalt es draußen gerade ist. Das Gefühl morgens von der Sonne geweckt zu werden ist wie ein Neugeborensein. Und genauso fühlt du dich; wie ein neuer Mensch.

Ohne Angst sondern voll Mut, Entschlossenheit und Glück. Und ich glaube, das sind die Momente in denen du wirklich lebst. Aufrichtig zufrieden und glücklich bist; Momente in denen dich nichts und niemand aufhalten kann, weil du du bist. Du musst dich nicht verstellen, Freude vorspielen, weil sie von ganz allein in dir zum Vorschein kommt und wächst.

Momente,die das Leben ausmachen; von denen du später erzählen wirst. Momente, die dich frei machen. Momente in denen du die Kunst des Lebens verstehen lernst!

Mut

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst sondern die Erkenntnis, dass es etwas wichtigeres gibt als Angst.“

Unbekannt

Leider habe ich den Autor dieses Zitats nicht gefunden, doch ich finde es steckt viel wahres darin. Auch für die Angst sollten wir dankbar sein denn sie schützt uns und hilft uns, uns weiter zuentwickeln.Nehmen wir uns dieses Zitat doch mal als Vorsatz für unsere nächste Herausforderung!

Schubladenschema


Hey Leute,

Einige denken jetzt wahrscheinlich, dass mein Name Sophia ist. Doch wenn ihr das gedacht habt, fragt euch doch zunächst einmal wie ihr darauf kommt. Ihr habt euch den Titel meines Blogs angesehen und denkt ihr wisst jetzt schon ein paar Dinge über Mich. Doch genau das ist es ja. Ihr lasst euch von Oberflächlichkeiten trügen. Wir alle tun das. Auf jeder Schule, in jeder Arbeit und eigentlich überall stecken die Menschen einander in Schubladen: die Außenseiter, die Coolen, die Reichen, die Armen, die Lustlosen, die Streber, die Normalos und die Unsichtbaren. Bald gibt es Zeugnisse. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass eigentlich jeder Schüler anders bewertet wird? Ich weiß nicht ob es Einbildung ist, doch habt ihr nicht manchmal auch das Gefühl, dass wir alle in ein Schema ‚gestopft‘ werden? Wie Puppenspieler mit ihren Marionetten. Bei den Einen ist schnell klar sie sind motiviert und können die Gruppe gut anführen. Andere jedoch sind still und trauen sich nicht vor der Menge zu sprechen. Doch bedeutet das sofort, dass sie weniger Potential haben? Kann es nicht sein das die, die oft laut sind viel unsicherer sind als die, die für Andere unsichtbar erscheinen? Woher sollen wir das wissen wenn wir die Unsichtbaren noch nie „gesehen“ haben? Meiner Meinung nach sind die Zeugnisse nicht richtig durchdacht. In manchen Fächern zeige ich nur selten auf, in Anderen mehr. Aber man kann mir doch keine schlechte Note geben weil ich bin, wie ich bin, wenn das so ist gebe ich den meisten Menschen eine sechs dafür das Sie selten aus ihrer Haut können. Wer schließt sich schon freiwillig den Außenseitern an? Aber wieso ? Sie sind genauso Menschen wie wir, wenn sie andere Klamotten tragen heißt das noch lange nicht das sie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden dürfen. Früher galt es als positiv anders zu sein. Heute trennen uns diese Unterschiede nur voneinander. Freut euch doch über eure Einzigartigkeit. Irgendjemand macht immer den ersten Schritt. Ob der Unsichtbare oder der Beliebte. Wisst ihr was ich meine Leute? Es ist niemals zu spät für Veränderungen!